Die Gemeinde Kleinpösna ist seit dem 1. Januar 1999 ein Stadtteil von Leipzig (Althen-Kleinpösna). Der Ort befindet sich ca. 12 km südöstlich des Leipziger Stadtzentrums und hat 509 Einwohner. Die Ursprünge des Dorfes gehen bis in die Jahre 600-700 nach Christus zurück. Damals siedelten sich Sorbenwenden in dieser Gegend an.
Kleinpösna ist ein typisches sorbisches Rundangerdorf. Im Unterschied zu den benachbarten Straßenangedörfern ist diese Ortslage im Leipziger Umland einzigartig. In der Vergangenheit wurde die Siedlungsstuktur des Ortes durch die Dreiseitenhöfe mit landwirtschaftlicher Nutzung geprägt, welche heute nur noch im Ortskern zu finden sind.
Den meisten Leipzigern ist Kleinpösna wahrscheinlich durch seine Baggerseen bekannt, die schon seit längerer Zeit ein beliebter Treffpunkt für Angler und Badelustige sind. Mit dem Ausbau der Autobahn A14 in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde mit dem Kiesabbau begonnen. Nach Schließung des Kieswerks (ca. 2015) ist geplant, dieses Areal zu einem Naherholungsgebiet auszubauen.